Kaufmann/-frau für Bürokommunkation

Der Kaufmann / die Kauffrau für Bürokommunikation (KfB) wird mit kaufmännischverwaltenden Funktionen sowie mit Assistenz- und Sekretariatsfunktionen in Betrieben verschiedener Wirtschaftszweige und Branchen eingesetzt. Typische Aufgabengebiete sind die Arbeitsbereiche Bürokommunikation und -koordination, die Textfo rmulierung und Textgestaltung, das bereichsbezogene Personal- und Rechnungswesen sowie die Sachbearbeitung in den jeweiligen Einsatzbereichen.
Die Aufgaben sollen selbstständig durchgeführt werden. Der Kaufmann / die Kauffrau für Bürokommunikation soll betriebliche Zusammenhänge erkennen, Arbeitsabläufe überblicken und die Auswirkungen der Tätigkeiten auf andere Funktionsbereiche beurteilen können. Für die Wahrnehmung der Aufgaben sind sowohl eine breite kaufmännische Fachkompetenz als auch die sichere Handhabung moderner Bürokommunikationstechniken, insbesondere der automatisierten Textverarbeitung und schreibtechnische Qualifikationen erforderlich. Die Aufgaben erfordern sprachliche Kompetenz und Ausdrucksvermögen, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Denken in Zusammenhängen, Flexibilität, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein, mitarbeiterund kundenorientiertes Verhalten sowie die Fähigkeit zur Mitwirkung an einer wirtschaftlichen, humanen und ökologischen Gestaltung der betrieblichen Arbeit.
Dieser Beruf hat gemeinsame Ausbildungsinhalte mit dem Ausbildungsberuf Bürokaufmann / Bürokauffrau. Die Berufsqualifikation beider Berufe ist gleichwertig und ermöglicht den Zugang zu verschiedenen kaufmännischen Fortbildungsgängen. Die für diesen Ausbildungsberuf entwickelten fünf Qualifizierungsbausteine sind so gewählt, dass die profilgebenden Qualifikationen abgebildet werden. Der einzelne Qualifizierungsbaustein legt neben fachlichen Qualifikationen Schwerpunkte auf Handlungskompetenz durch Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und systemischen Wissens. Grundlage für die Qualifizierungsbausteine sind Fertigkeiten und Kenntnisse des Ausbildungsrahmenplanes, die im ersten und zweiten Ausbildungsjahr vermittelt werden sollen.

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